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Kangaroo Mother Care ist eine Technik, Neugeborene ganz nah an der nackten Haut der Mutter einzuwickeln. Haut-zu-Haut-Kontakt ermöglicht einen einfachen Zugang zu Wärme, zum Stillen und zu Liebe – also zu elementaren Dingen, die für das Wachstum und die Entwicklung untergewichtiger Babys wichtig sind.
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Untergewichtige Babys wiegen oft weniger als ein Kilo – damit wiegen sie etwa zwei Kilo weniger als Babys in Ländern mit hohem Einkommen.
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Ein untergewichtiges Baby kämpft im Bwaila Krankenhaus in Lilongwe, Malawi, um sein Überleben. Untergewicht ist einer der Hauptgründe für die jährlich 3,8 Millionen Todesfälle bei Neugeborenen. Untergewichtige Säuglinge unterkühlen besonders häufig, was oft zum Tode führt.
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Drei Neugeborene teilen sich einen Brutkasten. Neugeborene müssen warm gehalten und häufig gefüttert werden. Außerdem benötigen sie den Kontakt zur Mutter. Die traditionelle Art, Neugeborene zu behandeln, macht dies allerdings in vielen Krankenhäusern unmöglich.
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Jennifer Chidiwa, 23, praktiziert Kangaroo Mother Care mit ihrem Sohn. Seitdem das Kangaroo Mother Care-Programm im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde, wurde es auf 12 Krankenhäuser und fünf Gesundheitskliniken in Malawi ausgeweitet.
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Drei junge Mütter praktizieren Kangaroo Mother Care im Bwaila Krankenhaus. Mütter werden dazu ermutigt, Kangaroo Mother Care so häufig wie möglich anzuwenden, wenn möglich, 24 Stunden am Tag. Nach der ersten Phase sollen die Mütter auch leichte Aktivitäten mir ihrem an ihre Brust gewickelten Kind unternehmen.
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Esther Magness lebt fast 100 Kilometer vom Krankenhaus entfernt. Sie praktiziert Kangaroo Mother Care und wird hier bleiben, bis ihr Baby ein gesundes Gewicht erreicht hat. Im Jahr 2003 die hat die Weltgesundheitsorganisation Kangaroo Mother Care offiziell als wirksame Behandlung anerkannt.
Die einfachste Lösung
„Kangaroo Mother Care“ rettet das Leben von Frühchen
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In Entwicklungsländern sterben jedes Jahr rund eine Million Frühgeborene in ihren ersten Lebensmonaten.
Überall auf der Welt sind zu früh geborene Babys sehr anfällig für Infektionen. Sie benötigen eine extra Versorgung, um überleben zu können. In entwickelten Ländern haben wir Brutkästen, die in den allermeisten Fällen sicherstellen, dass die Babys gute Chancen haben, ein normales, gesundes Leben zu führen. In Entwicklungsländern hingegen gibt es dies häufig nicht: Brutkästen sind Mangelware. Und selbst wenn Krankenhäuser Zugriff auf Brutkästen haben, fehlen häufig die technischen Voraussetzungen, um diese überhaupt nutzen zu können.
Glücklicherweise gibt es Alternativen, die noch dazu sehr kostengünstig sind: die so genannte Kangaroo Mother Care (KMC). In KMC-Programmen lernen Mütter, ihre Neugeborenen in direktem Haut-zu-Haut-Kontakt am Körper zu tragen, und damit einen Brutkasten zu ersetzen. Um diese einfache Methode umzusetzen, benötigen die Mütter nur ein Stück Stoff – und retten damit Millionen Leben in Afrika.
Jetzt mitmachen und extreme armut bekämpfen
Mit Unterstützung von mehr als zwei Millionen Menschen weltweit bewirkt ONE Veränderungen durch Lobby- und Kampagnenarbeit. Wir erinnern die Staats- und Regierungschefs an ihre Versprechen im Kampf gegen extreme Armut und setzen uns für bessere Entwicklungspolitik, wirksamere Hilfe und eine Reform des Welthandels ein. Wir unterstützen auch Bemühungen um mehr Rechtsstaatlichkeit, Rechenschaftspflicht und Transparenz, damit Strategien zur Beseitigung von Armut nachhaltig umgesetzt werden können.
Fakten: 87% der Weltbevölkerung haben heute genug Nahrung, um ein gesundes Leben zu führen – 1970 waren es nur 76%.
Das liegt an einer Kombination von intelligenter Politik, wirksamer Entwicklungszusammenarbeit, verstärktem Handel und Investitionen in Landwirtschaft.





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